Filmabend «Ennio Morricone – Il Maestro»

«Ennio Morricone – der Maestro»: Verbeugung vor einem Visionär

Mittwoch, 30. September 2026, 19.00 Uhr

Ort: Ref. Kirchgemeindehaus Höngg, Saal

Seine Melodien kennt jeder – er selbst war ein Rätsel: Ein Dokumentarfilm gibt neue Einblicke in Leben und Schaffen eines Komponisten, der Grenzen sprengte. Kein Film ohne Musik – darum heute mal im Zentrum: Die Quelle der Filmmusik.

Zwei Jahre nach dem Tod des Maestros liefert der Regisseur Giuseppe Tornatore mit «Ennio Morricone – Der Maestro» einen Dokumentarfilm, der eine vibrierende, musikalische Hommage an eines der Genies des 20. Jahrhunderts, Ennio Morricone, darstellt.

Obwohl er in seiner Jugend keine Musik machen wollte, wurde Ennio Morricone dennoch von seinem Vater gezwungen, im Konservatorium Trompete zu spielen. Einige Jahre Studium und einen Komponistentitel später sollte der Maestro mit seiner innovativen und sofort wiedererkennbaren Musik das Kino für immer prägen. Morricone erzählt in einem Dokumentarfilm von seinem Werdegang und seinem kreativen Prozess.

Wenn es eine Zutat gibt, die Bildern Kraft verleiht und grosse Kinomomente unvergesslich macht, dann ist es die Musik. Die Person des Komponisten wird oft in den Hintergrund gedrängt, wird hier aber von Regisseur Giuseppe Tornatore geehrt, der mit dem Komponisten unter anderem für «Cinema Paradiso» (1988) zusammengearbeitet hatte. Mit seiner eindringlichen Schlichtheit, die durch die Kommentare einiger berühmter Namen der Filmwelt – von Sergio Leone über Hans Zimmer bis hin zu Clint Eastwood – bereichert wird, gelingt es ihm, das kreative Genie des Maestros Ennio Morricone auf ansprechende Weise in Worte und Bilder zu fassen.

Der Komponist selbst sorgt für den roten Faden in der Erzählung und zeichnet seinen aussergewöhnlichen Werdegang in einer Gesellschaft nach, in dem die Filmmusik noch sehr schlecht angesehen war. Seine 60-jährige Karriere im Dienste der grossen Leinwand, aber nicht nur dort, taucht in erhabenen Melodien wieder auf, weckt die für ihn so typischen unbändigen Emotionen und erinnert an Morricones überbordende Kreativität, insbesondere im Hinblick auf banale Alltagsgegenstände, die in Instrumente verwandelt werden.

Italien 2021 – 157min.

Apéro Pause während des Films

Bitte anmelden an Matthias Reuter, film@kk10.ch, 043 311 40 50. Kostenbeitrag 10.- für Apéro.

Kontaktperson

Matthias Reuter

Pfarrer