Gemeindeprojekt Göncruszka

Göncruszka ist ein kleines Dorf mit rund 600 Einwohnern im Nordosten von Ungarn. Arbeitslosigkeit, Armut, Sozialhilfeabhängigkeit und Perspektivenlosigkeit prägt diese Gegend Ungarns – die Romabevölkerung macht in manchen Dörfern bis zu 80% der Bevölkerung aus.

In Göncruszka lebt aber auch eine kleine reformierte Kirchgemeinde (2021: 90 Mitglieder), die eine Imkerei betreibt und 2011 eine reformierte Schule gegründet hat, gegen alle Hoffnungslosigkeit. 2011 mit 16 Kindern gestartet besuchen heute 186 Kinder die 8 Klassen der Primarschule Talentum und 40 Kinder den Kindergarten.

2020 wurde das eigene Restaurant «tejjel-mézzel» (= mit Milch und Honig) eröffnet, in dem zum einen die Schul- und Kindergartenkinder 3x täglich verpflegt werden (Znüni, Mittagessen, Zvieri), zum andern die MitarbeiterInnen und SeniorInnen und auch Gäste von ausserhalb.

Seit 2011 hat die (heute ehemalige) Kirchgemeinde Wipkingen eine Gemeindepartnerschaft aufgebaut und gepflegt, die nun im Kirchenkreis zehn weitergeht. Besuche hin und her, Kontakte und gemeinsame Projekte leben und helfen, dieses so wichtige Projekt „Talentum“ weiterführen zu können.

Da gibt es die Jugendreise für 7.- und 8.-Klässler jeweils im April nach Göncruszka, die Begegnungen mit Gleichaltrigen und deren Leben zum Ziel haben – auch 2022 findet wieder eine statt. Im Sommer oder Herbst fährt seit Jahren eine Gruppe Erwachsener nach Göncrusza zu einer Arbeits- und Begnungswoche“ (19.9.-27.9.2022).
Den feinen Göncruszka-Honig, kaltgeschleudert und in mehreren Sorten erhältlich, gibts im Kirchenkreis zehn gegen eine Spende für die Schule Talentum.

Und immer wieder kommt Pfr. Levente Sohajda nach Zürich, bringt Honig und informiert an einem Ungarnabend über das, was so läuft rund um Schule und Kindergarten Talentum.
Wenn Corona es wieder zulässt kommen auch wieder Jugendliche aus Göncruszka zu uns, wir feiern zusammen Gottesdienst und ein Benefizkonzert (22.6.2022) und vieles mehr

Zum Projekt gehört der Verein „Pro Göncruszka“. 
Kontaktperson: Elke Rüegger-Haller, ehemals Pfarrerin in Wipkingen, Telefon 079 689 41 09 oder Mail.