Taufbaum-Wettbewerb Kirche Höngg / Abgabefrist 23. April 2021

Warum ein Taufbaum in der Höngger Kirche?

Am Taufbaum werden von den Eltern, anlässlich der Taufe ihrer Kinder, persönlich gestaltete Karten (oder ähnliches) mit Namen (und Fotos/Zeichnungen/Dekoration) aufgehängt. Damit sind die Täuflinge als jüngste Mitglieder der Kirchgemeinde durch das ganze Jahr hindurch im Kirchenraum präsent. Familien, die ihr Kind taufen lassen, werden über die Taufe hinaus motiviert, sich als Teil des wachsenden Kirchenkreises zu fühlen. Dies wird unter anderem durch eine jährliche Tauferinnerungsfeier gefördert. So entstehen weitere Kontaktmöglichkeiten mit den Familien. Der Taufe und den Familien wird somit ein sichtbares Gewicht im Kirchenraum gegeben. Der geplante Taufbaum kann die Form eines Baums haben, muss aber nicht.

Er wird vom ganzen Kirchenkreis zehn (Höngg, Oberengstringen und Wipkingen West) genutzt werden, soll jedoch aufgrund der grösseren Anzahl Taufen in der Höngger Kirche stehen. Weiterführende Infos zur Bedeutung des Taufbaums:

Spezifikation Taufbaum: Der Taufbaum wird im Kirchenraum stehen bleiben, soll aber transportabel d.h. verschiebbar sein. Er wird vorne links beim Kanzelaufgang aufgestellt werden. Maximale Höhe: 2,3 Meter; maximale Länge: 2 Meter und Tiefe: 1,1 Meter
Material: Frei wählbar (innerhalb des Kostendachs). Der Taufbaum soll wartungsarm sein.

Er soll Platz für die Anbringung von mindestens 30 Karten geben. Die Karten (resp. andere Arten von visuellen Verweisen auf die Täuflinge) können auch Teil des gestalterischen Konzeptes sein und von der Gestalterin/vom Gestalter definiert oder vorbereitet werden. Sie sind in Form und Material also noch zu bestimmen. Bedingung ist, dass sie den Eltern einen Gestaltungsspielraum geben. Sie können aber auch eine einheitliche Grundform aufweisen. Wie sie am Baum befestigt ist Teil des Gestaltungskonzeptes.

Der Wettbewerb

Die Projektsumme umfasst CHF 10000.– (Material und Lohnkosten).
Die Preissummen (zusätzlich zur Projektsumme) sind abgestuft:
Platz 1000.– / 2. Platz 800.– / 3. Platz. 600.– / Platz 4–10: ein ZweijahresAbo BARTmagazin (bartmagazin.com)

Das Konzept: Es soll die wesentlichen Materialien, Elemente, sowie Ausführungs- und Montagemöglichkeiten der Namenskarten benennen; ein Kostenplan bezüglich Materialien, ein Zeitplan zur Ausführung, die Begleitung durch die Autorin/den Autor sowie ein Plan für zukünftige mögliche Unterhaltskosten wird erwartet.

Mehr Infos bei Pfrn. Nathalie Dürmüller: nathalie.duermueller@reformiert-zuerich.ch oder Tel.: 043/ 311 40 53

Abgabe der Projekte bis 23. April 2021 (Datum des Poststempels)
per Post an: Evang. Ref. Kirchgemeinde Zürich, Kirchenkreis zehn, z.Hd. Nathalie Dürmüller, Ackersteinstrasse 190, 8049 Zürich

für persönliche Abgaben: Hausdienst Kirche Höngg kontaktieren und einen Termin für Abgabe abmachen: 043/ 311 40 66 (das Sekretariat arbeitet wegen Corona mit unregelmässigen Öffnungszeiten)
Abgabeumfang max. 2 A3 Blätter + Modell 30x30x30 cm
oder per Mail an: an: taufbaum@kk10.ch  (WeTransfer-Link ist geeignet)

Begehungsmöglichkeit mit Fragerunde vor Ort am Samstag 13. März, 14 Uhr (wegen Corona bitte mit Anmeldung per E-mail an: andreaswidmer@gmx.ch). Die Kirche ist auch sonst geöffnet, jeweils Mo-Fr 8.30-18 Uhr. Aufgrund von Anlässen in der Kirche sind Ausnahmen möglich.

Entscheidungskriterien:

  • Eignung für (Tauf-)Gottesdienst und Gemeindeleben
  • geeignet im Handling (Stabilität, Mobilität)
  • Einbezug symbolhafter Ebene hinsichtlich Taufe, Gemeinde, Kirche
  • Gestalterische Raffinesse, Bezug zu Architektur, konzeptionelle und künstlerische Qualität

Jury:
Pfrn. Nathalie Dürmüller, Pfarrerin Bereich Familienarbeit, Höngg
Stanislava Gregor, Mitglied Kirchenkreiskommission
Rebekka Gantenbein, Katechetin & Singleiterin, Höngg
Samuel Scherrer, Architekt, Chefredakteur BARTMagazin
Andreas Widmer, Künstler/Kunstlehrer, Autor BARTMagazin

Mitteilung Juryentscheid: Anfangs Mai 2021

Die Prämierung erfolgt in jedem Falle, der Kirchenkreis behält sich jedoch das Recht vor, auf eine Realisierung zu verzichten, wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass kein Vorschlag seinen Bedürfnissen entspricht.

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