Jens Naske

Pfarrer
Pfarrer in Oberengstringen

Kontakt

Rebbergstrasse 68
8102 Oberengstringen

044 750 20 91

Details über mich

Ich bin Hamburger und Oberengstringer und beides ist mir sehr wichtig. Hamburg ist der Ort, an dem ich geboren und aufgewachsen bin. Oberengstringen ist mein Schweizer Heimatort, mit dem ich mich sehr verbunden fühle.

Mein Theologiestudium und meine ersten 10 Jahre im pfarramtlichen Dienst habe ich in Norddeutschland absolviert. 2001 kam ich in die Schweiz und habe einige Jahre der lutherischen Kirchgemeinde Zürich gedient. 2006 hat mich die reformierte Kirchgemeinde Oberengstringen zu ihrem Pfarrer gewählt und 2015 hat mir die dortige Gemeinde das Bürgerrecht verliehen.

Als Pfarrer habe ich viele kirchliche Landschaften kennengelernt, und erlebt wie unterschiedlich die protestantischen Kirchen sein können. Ich war Stadtpfarrer und Dorfpfarrer. Ich habe in hochliturgischen Kirchgemeinden gearbeitet und in gesellschaftspolitisch aktiven. Ich habe in weissen und schwarzen Talaren gepredigt, mit oder ohne bunte Stolen, bevorzuge inzwischen aber einen schlichten Anzug im Gottesdienst. Ich war Pfarrer von landeskirchlichen Kirchgemeinden, die das Privileg der Kirchensteuer haben, und von Kirchgemeinden, die ausschliesslich von freiwilligen Beiträgen leben. Ich wurde von meinen Kirchgemeindemitgliedern mit „Herr Pastor“ angesprochen, mit „Herr Pfarrer“, „Herr Naske“ oder ganz einfach mit „Pfarrer Jens“. Ich war Ferienseelsorger in Italien und habe Fortbildungen in England, Frankreich und in Deutschland besucht, natürlich auch in der Schweiz.

Nach wie vor sehe ich mich in erster Linie als Theologen und Seelsorger. Ich lege Wert auf eine fundierte theologische Reflexion meiner pfarramtlichen Arbeit und strebe danach, ein verständnisvoller Seelsorger zu sein.

Am meisten gelernt habe ich nicht von den grossen Professorinnen und Professoren, sondern von den Menschen in meinen Kirchgemeinden, die mir etwas von sich und ihren Lebenserfahrungen gezeigt haben. Vieles habe ich auch von (nicht nur) meinen Kindern gelernt. So hat mein ältester Sohn mir einmal geraten, als er 8 Jahre alt war: „Papa, wenn du auf der Kanzel stehst, musst du immer ein Witzchen machen, damit die Leute etwas zu lachen haben.“ Ich versuche seinen Rat seitdem zu befolgen. Genauso wie viele andere Ratschläge, die ich in den nun fast 30 Jahren meines kirchlichen Dienstes von ungezählten Menschen erhalten habe.

Ich bin mir sicher, ich werde in den nächsten Jahren als inzwischen leicht gealterter Pfarrer noch Vieles lernen können.

Zurück