Gegen die Einsamkeit anschreiben

Die Massnahmen gegen das Coronavirus bringen unser Leben gehörig durcheinander. Die Schulen fallen aus. Die Geschäfte sind überwiegend geschlossen. Die sozialen Kontakte sollen nur noch über Telefon und elektronische Medien gepflegt werden. Für die Zürcher Kirche gilt bis 30. April: Keine Gottesdienste oder Zusammenkünfte. Wie bewältigen die Menschen die Krise? Wie verändert sich ihr Alltag? Wie kommen sie mit der Isolation zurecht? Vielleicht stellen Sie sich ähnliche Fragen in Bezug auf ihre Mitmenschen, mit denen Sie für gewöhnlich Kontakt haben?

Wir möchten an dieser Stelle in einer Art Tagebuch unsere Gedanken und Erlebnisse an diesen Tagen festhalten.  Damit wollen wir ein wenig Struktur in diese Tage bringen, in denen unser Leben aus dem gewohnten Rhythmus kommt. Wir wollen aber auch ein Stück Nähe damit herstellen in einer Zeit, in der es vielen Menschen an menschlicher Nähe mangelt.

 

Ein Corona-Tagebuch

Montag, 25. Mai – Yvonne Meitner Neue Meditation – neue Erkenntnisse?  (Teil 2) In meinem letzten Blog-Beitrag vom Samstag 23. Mai habe ich ja versprochen, in einem anderen Beitrag zu schildern, was mir weiter auffällt bei meiner neuen Meditation und… mehr >
Sonntag, 24. Mai – Jens Naske Der letzte Sonntag ohne Die Zeit, in der es Gottesdienste nur in schriftlicher, digitaler oder televisionärer Form gab, nähert sich dem Ende. Heute ist der letzte Sonntag, an dem die Kirchgänger daheim feiern müssen.… mehr >
Sonntag, 17. Mai – Jens Naske hätte, wäre, könnte Es ist heute nicht zum ersten Mal in diesen Wochen, dass ich darüber hadere, dass etwas Schönes nicht stattfinden kann. Heute hätte unser Töffgottesdienst sein sollen. Am Auffahrtstag wäre der Gottesdienst… mehr >
Sonntag, 10 Mai – Yvonne Meitner Muttertag ohne Mutter bzw. Kinder/Enkelkinder? Eigentlich bin ich vier Tage zu spät, aber die Idee hat mich dermassen begeistert, so dass ich doch noch in einem Blog-Beitrag von ihr erzählen muss: Durch ihre Umsetzung… mehr >
Sonntag, 3. Mai – Jens Naske Warten Wenn es eine Tugend gibt, die uns gut durch diese Zeit trägt, dann ist es für mich die Fähigkeit, warten zu können. Was ich an mir selbst wahrnehme: Je älter ich werde, desto… mehr >
Sonntag, 26. April – Martin Günthardt Der gute Hirte Morgen soll es dann wieder losgehen. Mindestens ein bisschen mit den ersten Lockerungen. Haben Sie Ihren Coiffeur-Termin gebucht oder den Einkauf im Baumarkt und Gartencenter geplant? Jetzt haben wir wieder eine… mehr >
Sonntag, 19. April – Anne-Marie Müller Fragen Lockerungen des Shutdowns glänzen am Horizont. Es geht viel länger als erwünscht und erhofft, die Folgen sind nicht absehbar, aber da sind jetzt doch Termine: ab 27. April können wir zur Coiffeuse, ab… mehr >
Ostersonntag, 12. April – Matthias Reuter Ostermorgen Noch im Dunkel des Ostermorgens erwache ich von einem wunderbaren Konzert. Es pfeift, singt, tiriliert, zwitschert aus vielen Kehlen. Bei offenem Fenster werde ich jetzt im Frühling oft von den Vögeln geweckt. Situationsbedingt… mehr >
Sonntag, 5. April – Jens Naske Wertvolle Erinnerungen Heute ist Palmsonntag. Für mich sind die Gottesdienste an diesem Sonntag immer besonders schön gewesen. Palmsonntag ist der alte Konfirmationstermin. Am Palmsonntag wurden früher die jungen Leute konfirmiert und gingen am Karfreitag… mehr >
Sonntag, 29. März – Yvonne Meitner Was wird bleiben? Heute hätte ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen Gottesdienst in der Kirche Höngg gefeiert, in welchem auch vier langjährige Mitglieder der Kirchenkreiskommission resp. früheren Kirchenpflegen – würdig und mit einem… mehr >
Sonntag, 22. März – Nathalie Dürmüller Das Gebet und der Humor «Ab morgen bin ich Kindermädchen, Lehrerin, Fussballtrainerin, Kindergärtnerin, Putzfrau und sollte nebenher auch noch etwas arbeiten.» Das schrieb mir eine Freundin vor einer Woche. Inzwischen haben wir Eltern uns… mehr >