Adventskranz selbst gemacht

In Oberengstringen lud die reformierte Kirche zum traditionellen Adventskranzbinden. Der Redaktor Ruedi Burkart, stellte sich für die Limmattalerzeitung der Herausforderung und berichtet am 26.11.21 darüber:

«Herrje, die Zweige stehen ja in alle Richtungen.» Der Kommentar meiner Tischnachbarin lässt keinen Interpretationsspielraum. «Eigentlich müsste es so aussehen», sagt die Frau, die sich als Monika vorstellt, und schaut den LiZ-Redaktor mitleidig an. «Man legt in regelmässigen Abständen einen Zweig auf den Ring, dann mit dem Draht fixieren – und wieder von vorn. Aber immer in derselben Richtung. Ist eigentlich ganz leicht.» Dann schiebt sie fast entschuldigend nach: «Weisst du, ich mache das hier nicht zum ersten Mal.»

Dreimal veranstaltete die reformierte Kirche Oberengstringen diese Woche ihr offenes Adventskranzbinden. Total 34 Personen jeden Alters haben daran teilgenommen. «Es ist ein schöner Brauch, den wir hier pflegen. Die Leute kommen gerne zu uns», sagt Peter Lissa. Der Sozialdiakon orchestriert jeweils die Anlässe der reformierten Kirche in Oberengstringen. Einmal einen Abend unter Gleichgesinnten verbringen, einen ­Adventskranz selbst herstellen – das liege in unserer schnelllebigen Welt im Trend. Lissa: «Mit Ausnahme des vergangenen Jahres hatten wir immer rund 50 Personen bei uns.»

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