Pfarrwahlen für die Amtsdauer 2020 bis 2024

In der neuen Kirchgemeinde Zürich stehen die ersten Pfarrbestätigungswahlen für die nächsten vier Jahre an. Die Gemeindemitglieder können die 48 Pfarrerinnen und Pfarrer neu in stiller Wahl statt wie bisher in einer obligatorischen Urnenwahl bestätigen.

Ein besonderes Merkmal der reformierten Kirche ist, dass die Pfarrerinnen und Pfarrer von den Mitgliedern ihrer Kirchgemeinde – also vom Volk – für eine bestimmte Amtsdauer gewählt und nicht von einer Behörde angestellt werden. Bei Neubesetzungen von Pfarrstellen etwa werden Pfarrwahlkommissionen geschaffen, in denen die Mitglieder der Gemeinde mitentscheiden. Bei Pfarrbestätigungswahlen wird die Wahlempfehlung der Kirchenpflege, an der sich die Kirchgemeindemitglieder bei ihrer Entscheidung orientieren können, amtlich publiziert.

Bestätigungswahl als stille Wahl

Am 1. Januar 2019 trat die Teilrevision der Kirchenordnung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Kraft. Sie bringt bezüglich der Pfarrbestätigungswahlen einen erneuten Systemwechsel mit sich. Wie bis 2009 ist die stille Wahl neu wieder die Regel; nach 2009 war die Urnenwahl obligatorisch. Diese kommt ab jetzt nur noch zur Anwendung, wenn sie von der Kirchgemeinde für mindestens eine Pfarrerin oder einen Pfarrer explizit verlangt wird.

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Die Pfarrer*innen im Kirchenkreis zehn, die zur Wiederwahl vorgeschlagen werden bzw. werden konnten (Die beiden Vertreterinnen, N. Dürmüller und Y. Meitner können nicht zur Wiederwahl vorgeschlagen werden, aus rechtlichen Gründen) sind:

Kirchenkreis zehn – Höngg, Oberengstringen, Wipkingen West

Pfr. Fässler Markus   Pfr. Markus Fässler, Jg. 1957, 100 Stellenprozente

Pfr. Günthardt Martin   Pfr. Martin Günthardt, Jg. 1972, 100 Stellenprozente

Pfrn. Müller Anne-Marie   Pfrn. Anne-Marie Müller, Jg. 1963, 50 Stellenprozente

Pfr. Naske Jens   Pfr. Jens Naske, Jg. 1963, 100 Stellenprozente

Pfr. Reuter Matthias   Pfr. Matthias Reuter, Jg. 1965, 50 Stellenprozente

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